Mancher fragt sich, was ist denn das schon wieder für ein neumodischer Kram?
So neu ist er gar nicht. Die Wurzeln liegen bei den Siedlern in den Vereinigten Staaten. Ab der Mitte
des 20. Jahrhunderts verbreitete Linedancing sich auch in Europa. Die
Tänzerinnen und Tänzer tanzen
innerhalb der Gruppe in Reihen neben- und hintereinander, meist zu Country-Musik. Zu jedem
Musiktitel gibt es eine Choregrafie für eine Folge von 16 bis über 64 Tanzschritten, die bis zum
Musikende wiederholt werden. Es gibt weit über 20 Tausend Schrittfolgen!
Eigentlich wollten Antje, Edeltraut und Roland in der Sommerpause nur die Tänze üben,
welche sie in der Linedance-Gruppe "Waveriders" gelernt hatten. Dann wurden zufällige Beobachter
vor allem durch die mitreißende Countrymusik auf diese in Markgrafenheide noch weitgehend unbekannte
Tanzweise aufmerksam. Schnell kam das Interesse, das auch mal auszuprobieren und ehe Antje es
erwartet hätte, war sie Leiterin einer neuen Linedancegruppe.
Bald schon kam die Frage, wie sich die neugebildete Gruppe denn nennen sollte.
Aus traditionellen Gründen sollte der Name englisch, einfach zu sprechen und zu
schreiben sein und etwas mit Markgrafenheide zu tun haben. Schließlich fand "Bilberrys"
allgemeine Zustimmung. Das sind die "Heidelbeeren". Unter diesem Namen werden sich die Tänzer
und Tänzerinnen im Alter bis zu 68 (!!!) Jahren bei regionalen Treffen und Workshops
der Linedancer präsentieren.