Herbst 2006 Gefährdet - MKC schon wieder vor dem Aus? Startseite

Schon wieder einmal ist die Existenz des MKC bedroht, besteht die Gefahr, dass er die Räumlichkeiten verliert, die ihm als örtliche Basis seiner Vereinstätigkeit dienen.
Nicht einmal direkt, sondern nur durch Hinweise ihm wohl gesonnener Markgrafenheider wurde dem MKC bekannt, dass die Hansestadt Rostock anstrebt, das sogenannte Bürgerhaus (die alte Schule) sowie die heizungstechnisch daran angeschlossene, vom MKC gemietete Turnhalle mitsamt den zugehörigen Grundstücken zu verkaufen.

Damit würde der Abbau der kommunalen Infrastruktur im Rostocker Ortsteil Markgrafenheide fortgesetzt. Nachdem schon Sparkasse, Kindergarten, Kinderkrippe, Schule und Poststelle verschwunden sind, gingen mit einem Verkauf und zu erwartendender anderer Nutzung oder Abriß von Schule und/oder Turnhalle weitere Teile des in diesem Ortsteil sowieso kargen kulturellen Umfelds verloren.

Der Markgrafenheider Karneval-Club ist als Mieter der früheren Schulturnhalle nicht nicht alleiniger Nutzer der Räumlichkeiten. Während er das Gebäude für Sitzungen des Elferrates und anderer Arbeitsgruppen, für das Tanztraining seiner Garden und als Lager für seinen Kostüm- und Requisitenfundus nutzt, stellt er die Halle vertragsgemäß auch anderen Nutzern zur Verfügung.

Das sind u.a. der Kindergarten (Hohe Düne), eine Frauensportgruppe und die MKC-Linedancegruppe Bilberrys. Daneben gibt es Anfragen weiterer Interessenten.

Es sind noch nicht einmal zwei Jahre vergangen, dass der als gemeinnützig anerkannte MKC den Mietvertrag für die Turnhalle unterzeichnete und endlich seinen Fundus aus einem Container einer Umzugsfirma wieder in beheizbare Räume bringen konnte, nachdem der Verein im Juni 2003 die Räume im vorherigen Bürgerhaus, der inzwischen abgerissenen Kleinen Grundschule am Meer verlassen musste. Mit dem Abbau des kommunalen Umfeldes in Markgrafenheide stehen die Chancen für den Karneval-Club, alternative Räumlichkeiten zu finden, denkbar schlecht.

Mit einer Unterschriftenaktion will der MKC-Vorstand versuchen, dem OB der Hansestadt Rostock, Herrn Methling, die Bedeutung des Bürgerhauses und der Turnhalle für Markgrafenheide zu verdeutlichen.
Inzwischen hat sich zu dieser Thematik sogar jemand aus Hamburg mit einem Leserbrief an die Ostsee Zeitung gewandt. Wir können nur hoffen, dass eine Vielzahl von Bürgerstimmen ins Rostocker Rathaus, und dort an die richtigen Ohren dringt.

Wie lautet doch ein brühmtes Sprichwort:
Wer kämpft, kann auch verlieren - wer nicht kämpft, hat schon verloren!

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